Lucie Belle Blanche David

Lucie B. B. David (*1995) ist eine französisch-deutsche Künstlerin, die zwischen Berlin und Wien lebt und arbeitet. Sie studierte Französisch-deutsche Interkulturelle Studien mit Schwerpunkt Geschichte in Berlin und an der Sorbonne in Paris, bevor sie ihren Master in Art & Science an der Universität für angewandte Kunst Wien (Angewandte) abschloss, wo sie sich zudem auf Keramik spezialisierte.

In ihrer vorwiegend keramischen Praxis entwickelt David Skulpturen und Installationen, die sich damit auseinandersetzen, wie Körper durch materielle Transformation entstehen. Ausgehend von gesellschaftspolitischen Kontexten, handwerklichen Praktiken und Popkultur beschäftigt sie sich mit Verkörperung, materieller Erinnerung und Wahrnehmung. Dabei wird Zartheit zu einer Form kritischer Reflexion. In einem intuitiven Prozess des Zusammensetzens und Assemblierens entwickeln sich ihre Formen organisch. Mehrschichtige, transluzente Glasuren führen den skulpturalen Prozess weiter und verwandeln den Ton in wandelbare Oberflächen.

Ihre Arbeiten wurden unter anderem im Künstlerhaus Wien gezeigt. Als eingeladene Künstlerin war sie am FWF-PEEK-Projekt Broken Collection in Wien beteiligt und arbeitete mit dem Modelabel DFM Hamburg zusammen. Zudem unterrichtete sie Keramik und Glasurtechniken an der Tonhalle Wien.

ARTIST INSTAGRAM WEBSITE

Artist Portrait & Graphic Design: (c) Francesco Dipierro

 

ARBEITSPROZESS

 

Artist LBB David:
„Diese keramischen Skulpturen erforschen materielle Transformation anhand instabiler Körper, die sich einer festen Form entziehen. Mehrschichtige, transluzente Glasuren beleben den Ton als wandelbare Oberfläche, auf der Zartheit und das Groteske nebeneinander bestehen.“

WORKSHOP & ARTIST TALK

Artist talk: 03.07.2026 | 7 PM @ceramickingdom

EINE AUSWAHL VON MONSTERN

Monsterly Yours,
Bodies that never quite settle.

Entstanden während meiner sechsmonatigen Artist Residency bei Ceramic Kingdom, versammelt Monsterly Yours eine neue Gruppe keramischer Skulpturen, die untersucht, wie Körper durch materielle Transformation entstehen. In einem intuitiven skulpturalen Prozess entwickelt und durch mehrschichtige, transluzente Glasuren vollendet, bewegen sich die Arbeiten zwischen Zartheit und dem Grotesken.

Weder eindeutig menschlich noch tierisch, bleiben die Skulpturen materiell instabil. Ihre wandelbaren Oberflächen eröffnen unterschiedliche Lesarten und lassen jeden Körper aus dem Zusammenspiel von Ton, Licht und Betrachtenden entstehen.

Datum der Ausstellung: 26.06.2026–09.07.2026

WINDOW EXHIBITION

Tonskizzen: (5-10 cm)